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warum du dir das Leben unnötig schwer machst

Warum du dir das Leben unnötig schwer machst – 5 unbewusste Gründe

von | Apr 14, 2021

Lesezeit: 15 Minuten

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Inhalt

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Wie schwer muss das Leben sein?

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Ist dein Leben ein einziger Kampf?

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So machst du dir dein Leben unnötig schwer

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Deine Übungsaufgabe

Wie schwer muss das Leben sein?

Das Leben sollte eigentlich unbeschwert und leicht sein, voller Lebensfreude. Doch für viele bedeutet es eher Stress und einen permanenten Kampf. Gilt das auch für dich? Dann machst du dir das Leben vielleicht unnötig schwer. Doch was ist der Grund dafür?

In diesem Artikel erfährst du 5 Gründe, die dir bisher vielleicht nicht bewusst waren. Außerdem kannst du mit Hilfe einer einfachen Übungsaufgabe herausfinden, was dich am meisten blockiert. Damit du das Leben endlich richtig genießen kannst.

Dein Leben – nur besser.

Ist dein Leben ein einziger Kampf?

Hast du manchmal dein Gefühl, dass dein Leben ein einziger großer Kampf ist, während andere es scheinbar mit spielerischer Leichtigkeit bewältigen? Bist du ständig im Stress, ohne jemals das Gefühl zu haben, dass du echte Fortschritte machst?

Du bist damit nicht allein. Im Gegenteil, vielen Menschen geht es so wie dir. Auch ich kenne dieses Problem nur zu gut. Zum Glück weiß ich mittlerweile, wie ich am besten damit umgehen kann. In diesem Artikel werde ich dir meine Tipps und Tricks verraten und dir eine kleine Übung mit auf den Weg geben.

Denn auch mir kommt in stressigen Zeiten die Leichtigkeit des Seins schon mal abhanden, wenn ich nicht immer wieder an mir arbeite. An solchen Tagen falle ich in eine Verhaltensweise zurück, die sehr typisch für mich ist. Ich versuche dann einfach alles, was ich mache, mehr als perfekt zu erledigen. Nicht nur das, ich nehme mir grundsätzlich zu viel vor. Gleichzeitig gebe ich Vollgas, um meine Ziele zu erreichen, bin den ganzen Tag lang genervt und nervös. Ich gehe dann mit meiner Mega-Powerfrau-Art jedem, der das Pech hat, mir über den Weg zu laufen, auf die Nerven.

Auf der anderen Seite wundere ich mich am Ende des Tages, dass ich eigentlich kaum etwas geschafft habe, aber trotzdem vollkommen erschöpft bin. Kennst du diese Tage auch? Dann solltest du unbedingt weiterlesen.

So machst du dir dein Leben unnötig schwer

Falls es dir ähnlich ergeht, findest du dich vielleicht in einigen der folgenden Beispiele wieder. Denn ohne es zu bemerken, machst du dir das Leben oft unnötig schwer. Wesentlich schwerer, als es eigentlich sein müsste. Denn das Leben kann stattdessen leicht und schön sein – wenn du dich von ein paar ungesunden Verhaltensweisen wie den folgenden verabschiedest.

Tag vorbei, du total erschöpft, dein To-Do-Stapel: unverändert hoch

Irgendwie gibt es immer etwas zu tun, ob bei der Arbeit, zuhause oder im Garten. Dazu kommen noch die vielen ungeliebten organisatorischen Aufgaben, wie zum Beispiel die allseits beliebte Steuererklärung oder die Bestellung eines Handwerkers.

An „solchen Tagen“ machst du dir manchmal unbewusst das Leben unnötig schwer. Denn statt nur die wirklich notwendigen Aufgaben zu erledigen, machst du einen auf Superman und mähst noch schnell den Rasen, obwohl er noch ganz okay aussieht. Oder du googelst stundenlang nach dem perfekten Heizungsmonteur, anstatt einfach innerhalb von zehn Minuten den nächstbesten Monteur aus der Nachbarschaft zu beauftragen.

total erschoepft

Doch obwohl du den ganzen Tag fürchterlich gestresst durch die Gegend flitzt wie ein Eichhörnchen auf Ecstasy, schaffst du es nie, Schritt zu halten. Deshalb bist du frustriert und fühlst dich unzulänglich.

Von echter Lebensfreude bist du in solchen Zeiten weit entfernt. Dein Muss-Monster (aus dem Buch „Einen Scheiß muss ich!“ von Tommy Jaud) hat ganz klar gesiegt. Du selbst hast dein Leben unnötig schwer gemacht.

Überstunden durch Perfektionismus?

Mahnt dein Chef immer wieder dein prall gefülltes Überstundenkonto an? Dann entlocken dir die Mitarbeitergespräche sicherlich so manchen Stoßseufzer. Denn für dich und viele andere sind diese Überstunden das einzige Mittel, um den täglichen Aufgabenberg wenigstens annähernd bewältigen zu können. Schließlich willst du gut in deinem Job sein und dir die Anerkennung deines Chefs und deiner Kollegen verdienen. Außerdem könnten deine Kollegen sich wundern, wenn du um drei oder vier Uhr nachmittags fröhlich pfeifend das Büro verlässt.

Das Problem ist nur, dass dir nie genug Zeit bleibt, deine Aufgaben zuhause zu erledigen und gleichzeitig etwas Freizeit zu haben.

Perfektionismus

Doch hast du wirklich so viel Arbeit, oder ist es nur dein Perfektionismus, der dir im Weg steht und dir das Leben unnötig schwer macht?

Wenn dein Chef zum Beispiel einen One-Pager verlangt, lieferst du dann immer drei Seiten ab statt nur einer? Oder wie sieht es mit Meetings aus? Bist du grundsätzlich der Einzige, der die Beschreibung gelesen und Inhalte oder Fragen im Vorfeld vorbereitet hat? Angenommen, es gibt ein technisches oder organisatorisches Problem. Löst du es einfach oder bist du stundenlang damit beschäftigt, Analysen zu erstellen und elektronische Schuldzuweisungen und Begründungen zu versenden?

Wenn das so ist, dann ist ein Teil deiner Überstunden vielleicht auf einen übertriebenen Perfektionismus zurückzuführen, mit dem du dein Leben unnötig schwer machst.

Frustrierende Beziehung statt echte Partnerschaft

Ausgerechnet in dem Bereich, der eigentlich eine echte Wohlfühlzone sein sollte, machen sich viele das Leben unnötig schwer.

Dabei sollte es gar nicht so kompliziert sein, in dieser ganz besonderen Verbindung zweier Menschen einfach glücklich zu sein. Schließlich gibt es gute Gründe, warum sich zwei Menschen entschieden haben, ihr Leben miteinander zu verbringen. Im besten Fall teilen sie zumindest annähernd die gleichen Werte, Interessen und Ziele.

Dennoch grenzt eine erstaunliche Anzahl von Partnerschaften fast an Sklaverei und Freiheitsberaubung.

So einige Männer überlassen nur zu gerne den größten Teil der täglichen Hausarbeit ihrer Vollzeit arbeitenden Partnerin. Daran konnten auch 50 Jahre Emanzipation bisher nichts ändern.

Frustrierende Beziehung

Dieses kostenlose Rundum-Sorglos-Paket bezahlen dafür viele Männer mit ihrer Freiheit. Das Männerwochenende, der Besuch eines Fußballspiels mit dem besten Freund oder das harmlose Abhängen in der Werkstatt mit ein paar Kumpels und einer Kiste Bier sind für so manche Liebste ein Anlass, wortgewaltig oder auch gern passiv-aggressiv einzuschreiten.

Von Harmonie also keine Spur, stattdessen ist das gemeinsame Leben ein einziger großer Kampf gegeneinander. Beschwerden und Streit sind an der Tagesordnung, während echte Unterstützung, Komplimente und Dankbarkeit eher dünn gesät sind.

Wenn es dir in deiner Partnerschaft ähnlich geht, dann macht ihr beide euch das Leben unnötig schwer.

Warum machst du dir das Leben unnötig schwer? Diese 5 unbewussten Gründe können dahinterstecken

Am Anfang sind es nur Kleinigkeiten, die deinem idealen Leben einen Strich durch die Rechnung machen. Zum Beispiel ärgerst du dich ständig über irgendetwas, leidest unter chronischem Zeitmangel und Dauerstress und streitest immer öfter mit deinem Partner.

Aber du hast das alles im Griff, davon bist du überzeugt. Außerdem ist es nur eine kurze Phase, denn dein Job fordert dich momentan mehr als sonst, eine Renovierung steht an, oder du willst endlich die liegengebliebenen Projekte erledigen. Das alles wird bald vorbei sein, und dann kannst du dich endlich wieder um dich selbst kümmern. Denkst du.

Aber Vorsicht, ganz so harmlos ist die Situation nicht. Denn wenn du dich in deiner „kurzen Phase“ erst einmal geistig eingerichtet hast, ist es schwer, wieder loszulassen. Im schlimmsten Fall nimmst du freiwillig eine Opferrolle ein und jammerst all deinen bedauernswerten Gesprächspartnern immer wieder vor, dass du einfach nie Zeit hast, die Partnerschaft dich nicht glücklich macht, und so weiter. Du nimmst letzten Endes nicht wahr, dass du selbst es bist, der dein Leben unnötig schwer macht. Wenn du nicht rechtzeitig die Bremse ziehst, wird dein Leben von Tag zu Tag immer mehr zum Kampf. Deshalb solltest du dir unbedingt einerseits über das „Wie“, andererseits aber auch über das „Warum“ klar werden.

Du bist ja nicht eines Morgens aufgestanden und hast beschlossen, dir das Leben ab sofort möglichst schwer zu machen. Denn natürlich würdest du viel lieber die Leichtigkeit des Seins genießen. Aber irgendetwas hält dich davon ab und bringt dich dazu, Verhaltensweisen wie in den Beispielen oben anzunehmen. Was also sind die unbewussten Gründe dafür, dass du dir das Leben unnötig schwer machst?

Grund 1: Perfektionismus – Ein Pflaster für dein angekratztes Selbstbewusstsein?

Fühlst du dich nur dann so richtig gut, wenn du nicht 80 oder 100, sondern am besten gleich 120 Prozent gegeben hast? Dann ist dein Problem wahrscheinlich ein zu geringes Selbstwertgefühl, auch wenn es dir nicht bewusst ist.

Gerade sehr erfolgreiche Menschen in höheren Positionen haben manchmal weniger Selbstvertrauen, als man eigentlich annehmen würde. Nicht umsonst gibt es für diesen Effekt sogar einen Namen, nämlich „Hochstapler-Syndrom“ (Impostor-Syndrome).

Hast du manchmal das Gefühl, deiner Position nicht gerecht zu werden? Fragst du dich immer wieder, wann endlich jemandem auffällt, dass du doch nicht so gut bist, wie alle denken? Ich dagegen bin mir sicher, dass du gut bist in deinem Job. Das wissen auch deine Kollegen und dein Chef. Nur du weißt es nicht. Deshalb kaschierst du deine Unsicherheit, indem du immer wieder viel mehr tust, als für die Erledigung einer Aufgabe notwendig ist.

Stell dir dagegen vor, wie viel einfacher dein Leben wäre, wenn du weniger perfektionistisch wärst und nicht alles um dich herum kontrollieren müsstest. Wie würde sich dein Leben verändern, wenn du nur die nötigen (und wesentlich entspannteren) 80 Prozent Leistung erbringen könntest, ohne dich deshalb schlecht zu fühlen? Wenn du die unwichtigen Dinge ohne schlechtes Gewissen tolerieren könntest? Dein Leben wäre voller unbeschwerter Leichtigkeit. Genau dieses Leben wünsche ich mir für dich.

Hochstapler-Syndrom

Der Weg dorthin führt über die Arbeit an deinem Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Sei deshalb ab sofort dein bester Freund! Nimm dich selbst zu hundert Prozent an, und zwar so wie du bist. Erkenne deine Talente und Fähigkeiten. Steh voll hinter dir und unterstütze dich selbst, wie du deinen besten Freund unterstützen würdest. Dann wirst du nie wieder die Bestätigung anderer brauchen. Du wirst wissen, dass du einen guten Job machst, auch wenn du keine 120 Prozent gibst, sondern stattdessen pünktlich nach Hause gehst.

Grund 2: Denkst du, das Leben muss „so“ sein?

Deine Gedanken haben mehr Macht als du glaubst. Pass deshalb sehr gut auf, was du denkst. Denn deine Gedanken formen dein Leben, nicht umgekehrt. Anders ausgedrückt, dein Leben ist genau so, wie du denkst, dass es sein muss.

Dein Leben ist nicht leicht und entspannt, sondern harte Arbeit, ständiger Stress und ein einziger Kampf? Dir passiert nie etwas Gutes und du musst dir alles im Leben hart erarbeiten?

Kann es sein, dass du in deinem tiefsten Inneren davon überzeugt bist, dass es genau so sein muss? Empfindest du diesen Kampf gegen das Leben sogar als eine Art Belohnung? Viele fühlen sich nur dann wohl, wenn das Leben hart und grausam ist, und sie jeden Tag damit kämpfen müssen. Der Ernst des Lebens ist ihr bester Freund, nicht sie selbst.

Solche Überzeugungen können Teil deines Erbes sein. Wenn deine Eltern eher vom Typ „das Leben ist kein Ponyhof“ sind, dann hast du höchstwahrscheinlich diese Einstellung übernommen. Entsprechend schwer ist es, aus diesem Muster auszubrechen, aber es ist machbar.

Frag dich, ob das Leben wirklich immer anstrengend und frustrierend sein muss. Der Mensch ist wahrscheinlich das einzige Lebewesen, das diese Art der systematischen Selbstzerstörung praktiziert. Doch warum sollte die Natur das so eingerichtet haben?

Falls du denkst, dass das Leben grundsätzlich aus harter Arbeit, Pechsträhnen, Frust und Leid bestehen muss, hör jetzt sofort damit auf, so zu denken!

Lass deine alten Vorstellungen los. Versuch nicht, das runde Klötzchen mit Gewalt in das eckige Loch zu klöppeln. Lass dich stattdessen einfach treiben und vertraue dem Leben und den Menschen um dich herum.

Und vor allem: Steh zu deinen Entscheidungen. Alles wird gut, egal was du tust oder wofür du dich entscheidest. Entweder du gewinnst oder du lernst etwas Wichtiges aus der Niederlage. Beides bringt dich im Leben weiter.

Grund 3: Du bist abhängig von der Meinung anderer

Bist du immer der Letzte, der im Büro festsitzt? Fühlst du dich unwohl, wenn andere noch arbeiten, während du das Büro verlässt? Auch wenn du Frühaufsteher und deshalb einer der Ersten im Büro bist?

Nehmen wir an, du hast keinen Bereitschaftsdienst und bist auch sonst vertraglich nicht verpflichtet, immer erreichbar zu sein. Hast du dein Handy trotzdem immer dabei, egal ob im Urlaub, an Wochenenden oder nach Feierabend? Nimmst du E-Mails und Anrufe jederzeit entgegen? Fühlst dich nur gut, wenn dein Chef merkt, wie engagiert du bist?

Wenn ja, dann bist du wahrscheinlich zu abhängig von der Meinung anderer und machst dir dein Leben unnötig schwer. Wenn das auf dich zutrifft, steht dir dein mangelndes Selbstbewusstsein im Weg.

Wahre Bestätigung kommt von innen, nicht von außen. Das solltest du unbedingt verinnerlichen. Du allein musst mit dir selbst zufrieden sein, egal ob du damit die Erwartungen anderer erfüllst oder nicht. Zumal wir oft dazu neigen, diese vermeintlichen Erwartungen selbst zu definieren. In Wirklichkeit denken andere Menschen oft nicht so, wie wir es annehmen. Oder sie messen den Dingen eine ganz andere Bedeutung bei.

Du musst nicht perfekt sein, um geliebt und respektiert zu werden. Im Gegenteil – wir alle schätzen authentische Menschen mit ihren liebenswerten Schwächen mehr als in Plastik gegossene Superhelden, die stets perfekt sind. Hör damit auf, ein Superheld sein zu wollen, und sei stattdessen einfach du selbst. Zieh dein Ding durch, steh für dich selbst ein und mach dir keine Gedanken darüber, was andere über dich denken könnten.

verinnerlichen

Wenn dein Arbeitstag zu Ende ist oder du Überstunden abfeierst, hast du das absolute Recht, ohne schlechtes Gewissen früher nach Hause zu gehen als die anderen. Auch wenn deren Blicke noch so neidvoll auf dir ruhen. Geh einfach und genieße deinen wohlverdienten Feierabend!

Grund 4: Du willst um jeden Preis geliebt werden

Wir alle wollen geliebt werden. Dieses uralte Bedürfnis steckt seit Anbeginn der Menschheit in uns. Denn ein Lebewesen, das aus der Gruppe ausgestoßen wird, ist hoffnungslos verloren.

Obwohl wir seit einigen Jahren nicht mehr von Säbelzahntigern gejagt werden und notfalls selbst ein Taxi ins Krankenhaus nehmen können, steckt der Wunsch, geliebt zu werden, immer noch tief in uns. So tief sogar, dass viele Menschen wirklich alles tun, um die Zuneigung der anderen auf keinen Fall zu riskieren. Im schlimmsten Fall endet dieser Versuch in einer totalen Selbstaufgabe.

Übernimmst du oft Aufgaben, für die du eigentlich gar keine Zeit hast? Fällt deine Hilfe grundsätzlich üppiger aus, als von dir erwartet wird? Hörst du dir manchmal die ausführlich geschilderten Probleme anderer an, obwohl sich die Arbeit auf deinem Schreibtisch stapelt? Fällt es dir schwer, nein zu sagen, wenn jemand dich um Hilfe bittet oder dir eine Aufgabe zu viel aufbürdet?

Dann lässt du dich wahrscheinlich viel zu oft vor den Karren spannen. Denn wenn dein eigenes Wohlbefinden immer im Hintergrund steht, und deine eigenen Wünsche grundsätzlich weniger zählen als die der anderen, dann machst du dir das Leben unnötig schwer.

Damit will ich nicht sagen, dass du dein hilfsbereites Wesen verleugnen und zum Egoisten mutieren sollst. Gut zu sein ist ein wichtiger Aspekt des idealen Lebens, denn es gibt dir das Gefühl, ein wertvoller Teil des großen Ganzen zu sein. Sei also bitte weiterhin ein guter Mensch!

Aber lass dich nicht ausnutzen oder mit Arbeit überhäufen, nur um geliebt zu werden. Wenn das dein Problem ist, dann sag dir so oft wie möglich vor: „Ich werde auch dann geliebt, wenn ich einmal nein sage. Ich kümmere mich um mich, und das ist absolut in Ordnung.“ 

Das ist auch für mich oft schwierig, denn ich bin ein klassischer Helfer-Typ und liebe es natürlich, von anderen geliebt zu werden. Trotzdem müssen wir beide lernen, Grenzen zu setzen und auch mal Nein zu sagen, damit wir nicht überfordert werden.

Du bist ein wertvoller, liebenswerter Mensch und musst diese Liebe nicht durch Dienstleistungen verdienen. Vergiss das nie. Dann wird dein Leben viel einfacher sein.

Grund 5: Du vergleichst dich mit anderen

Wärst du gern jemand anders? Beneidest du andere Menschen um ihre Souveränität und ihr selbstbewusstes Auftreten? Findest du andere Menschen grundsätzlich schöner, cooler und interessanter? Kennst du diese Momente, in denen dein Selbstbewusstsein plötzlich in kleine Krümel zerbröselt, obwohl du dich eben noch gut gefühlt hast? Bist du immer wieder plötzlich unzufrieden mit dir, deiner Situation und deiner Leistung, obwohl es dir gerade noch gut ging?

Wenn dir das häufig passiert, tust du wahrscheinlich etwas ganz Gefährliches: Du vergleichst dich mit anderen. Damit machst du dir das Leben unnötig schwer.

Es gibt einen ganz einfachen Grund, warum wir immer den Kürzeren ziehen, wenn wir uns mit anderen vergleichen: Wir verwenden nur gefilterte Informationen für unseren Vergleich. Wenn du dich mit einem Finanz-Rockstar vergleichst, fühlst du dich in nur wenigen Minuten arm, untalentiert und unwichtig. Das liegt daran, dass du nur seinen finanziellen Erfolg mit deinem vergleichst.

Aber weißt du, ob er eine glückliche Beziehung hat? Weißt du, ob er gesund ist? Wieviel Zeit verbringt er mit seinen Freunden und seiner Familie? Ist er nur ein Finanzgenie oder auch ein netter Mensch? Du hast all diese Informationen nicht. Stattdessen vergleichst du gerade nur einen einzigen Aspekt in euer beider Leben – und zwar ausgerechnet den Punkt, bei dem der andere eben etwas besser wegkommt als du.

Tu das von jetzt an nicht mehr! Du hast viele gute Eigenschaften, und auf gar keinen Fall solltest du dein Selbstbewusstsein in den Boden stampfen, nur weil du dich mit jemand anderem vergleichst.

Vergleich mit anderen

Vor allem solltest du nicht ständig andere Menschen auf ein Podest stellen. Denn du weißt nicht genug über deren Leben, um es wirklich besser als deins zu finden. Du bist gut, so wie du bist. Du rockst dein Leben und machst deine Sache gut. Lass dir von niemandem etwas anderes einreden!

Deine Übungsaufgabe

Hast du dich in diesem Artikel wiedererkannt? Dann weißt du jetzt, auf welche Weise du dir das Leben unnötig schwer machst, und was die unbewussten Gründe dafür sind. Ich gebe dir jetzt die Aufgabe, dich selbst eine Woche lang zu beobachten.

Am besten schreibst du deine Beobachtungen auf, damit du am Ende weißt, woran du arbeiten solltest, um dein Leben Schritt für Schritt einfacher zu machen.

In welchen Situationen machst du dir das Leben unnötig schwer?

Was ist jeweils die konkrete Ursache?

Ist es das wert? Was hast du davon?

Wie könntest du stattdessen agieren oder reagieren, wenn du das Leben von nun an leichter nehmen würdest?

Probier‘ das einfach mal aus! Und schreib mir gern eine E-Mail oder einen Kommentar und lass mich wissen, wie es dir mit der Übung geht!

Wenn du fest entschlossen bist, dich in einen fröhlichen, unbeschwerten, optimistischen Menschen zu verwandeln, bin ich gern bei dir und unterstütze dich.

Dein Leben.

Work with me

Nur besser.

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