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A desperate man

Die überraschende Wahrheit über ständige Müdigkeit und Erschöpfung

von | Dez 16, 2020 | Entspannt gesund

Lesezeit: 13 Minuten

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  3. Die überraschende Wahrheit über ständige Müdigkeit und Erschöpfung

Inhalt

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Die überraschende Wahrheit, die du nicht beim Arzt erfährst

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Der Mensch war frei

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Unser Leben in Schachteln

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Müde und erschöpft durch Bewegungsmangel

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Nur ein Rädchen im Getriebe…

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Ständige Müdigkeit und Erschöpfung bei der Arbeit

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Ständig müde und erschöpft statt entspannt gesund

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Keine Zeit für uns selbst

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Ständige Müdigkeit und Erschöpfung - Muss das Leben wirklich so sein?

Die überraschende Wahrheit, die du nicht beim Arzt erfährst

Ständige Müdigkeit und Erschöpfung sollten wirklich nicht unterschätzt werden. Denn sie schränken die Lebensqualität des Betroffenen und seines Umfelds für eine lange Zeit stark ein. Aber warum aber leiden so viele Menschen an diesen Symptomen? Es muss doch Gründe dafür geben. Doch die überraschende Wahrheit erfährst du nicht beim Arzt.

Die überraschende Wahrheit ist, dass wir als menschliche Spezies einfach kein artgerechtes Leben führen. Und zwar besonders in der westlichen, industrialisierten Welt. Erstens ist vieles von dem, was wir selbst als angenehm empfinden, leider nicht gleichzeitig gesund für uns (stundenlanges Sitzen vor dem Fernseher oder PC, Süßigkeiten, zu viel Essen, Rauchen, Alkohol). Zweitens ist auch das Leben nach den Regeln der Gesellschaft nicht unbedingt mit dem idealen Leben des Einzelnen identisch. Drittens will auch die Wirtschaft nur unser Bestes, nämlich unsere Arbeitskraft und unser Geld (wir sollen so viel wie möglich verdienen und das Geld dann sofort wieder ausgeben). Allerdings fällt uns das nicht negativ auf, denn wir kennen es nicht anders. Doch das Leben war nicht immer so.

Ueberrascht aussehende Frau

Der Mensch war frei

Der Mensch war 2,5 Millionen Jahre lang ein Jäger und Sammler. Auch dann noch, als der Homo Sapiens die Führung übernahm und alle anderen menschlichen Spezies auslöschte. Während dieser Zeit entwickelte sich nicht nur der menschliche Körper, sondern auch unser Gehirn zu dem Lebewesen, das wir heute sind.

Freiheit statt ständige Müdigkeit und Erschöpfung

Überraschend ist, dass das Leben des Jägers und Sammlers gar nicht so schlecht war, wie wir es uns heutzutage vorstellen. Er hatte nämlich viel Freiheit, Abwechslung und Bewegung. Außerdem hatten die kleinen Gruppen von Menschen einen starken sozialen Zusammenhalt und durchstreiften das Land auf der Suche nach den besten Nahrungsquellen. Sogar die Nahrung war damals viel vielfältiger, denn die Erde war noch von unzähligen Pflanzen und wilden Tieren bevölkert, die heute längst ausgerottet sind. Abgesehen davon hatte der Jäger und Sammler eine traumhafte Work-Life-Balance. Denn laut dem Historiker Harari betrug die tägliche Arbeitszeit nur vier Stunden.

Zusätzlich könnte ich mir vorstellen, dass auch diese kurze Arbeitszeit sehr abwechslungsreich war. Schließlich konnte der Wildbeuter in einer Woche Mammuts jagen, in der nächsten Beeren und Samen sammeln, in der übernächsten Woche das Lager abbrechen und weiterziehen. Außerdem waren die Aufgaben des Steinzeitmenschen vermutlich sehr zufriedenstellend. Denn egal, woran der Jäger und Sammler arbeitete, seine Arbeit wurde mit einem nachvollziehbaren Ergebnis belohnt. Im Wesentlichen war der Mensch war frei und sein Leben hatte einen Sinn. Infolgedessen gab es ständige Müdigkeit und Erschöpfung damals sicher noch nicht, obwohl die Welt voller Gefahren und die körperliche Belastung weitaus höher war.

Dagegen ist unser heutiges Leben fast das Gegenteil. Denn wir leben im Luxus, aber auch in goldenen Käfigen. Leider fehlt diesem Luxusleben der Sinn, nach dem wir uns tief im Inneren sehnen.

Unser Leben in Schachteln

Hauptsächlich besteht unser Lebensraum aus Schachteln, zwischen denen wir uns hin und herbewegen. Das Zuhause, das Büro, der Supermarkt – jedes im Grunde eine Schachtel voller Menschen. Auch wenn wir uns von Schachtel A nach Schachtel B bewegen, tun wir das mit dem Auto (einer anderen Schachtel). Denn die Distanzen, die wir pro Tag in möglichst kurzer Zeit zurücklegen müssen, sind zu groß.

Außerdem sorgt das Auto dafür, dass wir nicht mehr das Bedürfnis oder die Notwendigkeit haben, kleine Strecken zu Fuß zurückzulegen. Warum auch? Immerhin sind wir darauf geeicht, produktiv zu sein, und es ist jetzt praktischer und schneller, mit dem Auto zu fahren. Es gibt also keinen vernünftigen Grund, eine halbe Stunde zum Bäcker und wieder zurück zu laufen, wenn das Stück Kuchen auch in nur zehn Minuten mit dem Auto geholt werden kann. Auch der Umweltschutz ist zwar ein sehr wichtiger Teil unserer Werte, aber insgesamt ein zu wenig greifbares Ziel. Ob wir mit dem Auto fahren oder zu Fuß gehen, die Umwelt um uns herum verändert sich nicht sichtbar.

Eigentlich sollten wir viel mehr draußen im Freien sein und uns bewegen. Obwohl uns das klar ist, ist die Umsetzung schwer. Schließlich können die meisten unserer täglichen Aufgaben nur im Sitzen und im Haus erledigt werden. Zum Beispiel ist meine aktuelle Aufgabe (und ich liebe diese Aufgabe), diesen Artikel zu schreiben. Entsprechend sitze ich, mit kurzen Pausen, in denen ich Wasser hole (oder wegbringe), seit vielen Stunden am Computer. Denn was sollte ich auch draußen tun, mitten im Winter? Es gibt dort keine sinnvollen Aufgaben für mich.

Ein sehr kleines Haus

Müde und erschöpft durch Bewegungsmangel

Infolgedessen leiden viele, obwohl sie Sport treiben, unter Bewegungsmangel. Letzten Endes ist dieser Mangel an Bewegung sicherlich mitverantwortlich für ständige Müdigkeit und Erschöpfung. Denn durch das viele Herumsitzen ist der Blutdruck entweder zu niedrig oder zu hoch, die Muskeln werden schlaff und dem Körper fehlt oft der Sauerstoff. Die Folge sind ständige Müdigkeit und Erschöpfung.

Weil wir uns zu wenig bewegen, sollten wir wenigstens Sport treiben, um das zu kompensieren. Aber auch dafür müssen wir uns regelrecht aufraffen, denn Sport hat im Grunde keinen unmittelbaren Nutzen. Wir rennen nämlich nicht mehr in der Gruppe dem Mammut hinterher und genießen dann gemeinsam einen wohlverdienten Braten. Stattdessen stehen wir auf dem Laufband und schwitzen, ohne uns überhaupt vom Fleck zu bewegen. Irgendwie verrückt, oder?

Der sportliche Mensch kennt zumindest das gute Gefühl der Zufriedenheit, das sich nach einem guten Workout einstellt. Doch der nicht so sportliche Mensch bekommt nicht einmal das. Stattdessen ist er nur frustriert und ausgelaugt und hat einen Teil seines Lebens damit verbracht, etwas zu tun, das ihm keinen Spaß macht. Entsprechend müde und erschöpft fühlt er sich, sowohl vor als auch nach dem Training.

Nur ein Rädchen im Getriebe…

Für viele Arbeitnehmer mit gutbezahlten Jobs ist der einst spannende Beruf nach einigen Jahren zur Routine geworden. Gleichzeitig verhindert die hohe Anzahl an operativen Aufgaben, sich in ein neues, spannendes Themengebiet einzuarbeiten oder neue Methoden anzuwenden. Darunter leidet nicht nur die Motivation, sondern auch der Sinn der Arbeit steht plötzlich in Frage. Letztendlich bietet der Job keinerlei Erfüllung mehr, dafür jede Menge Stress.

Ständige Müdigkeit und Erschöpfung als Rädchen im Getriebe

Wir verbringen einen sehr großen Teil unseres Lebens in der Arbeit. Doch leider sind nur wenige Berufe geeignet, einen Menschen glücklich zu machen. Denn Ziele der Wirtschaft und die Bedürfnisse der Menschen gehen leider in völlig unterschiedliche Richtungen. Auf der einen Seite ist es für die Wirtschaft am besten, wenn sich jeder Mensch so früh wie möglich spezialisiert. Denn höhere Spezialisierung bedeutet mehr Effizienz. Somit ist jeder Mensch ein kleines Rädchen im Getriebe, das genau eine Aufgabe ausführt und darin bestens ausgebildet ist.

Dieses kleine Rädchen wollen wir aber gar nicht sein. Denn das Dasein als Rädchen ist zwar ökonomisch sinnvoll, entspricht nicht der menschlichen Natur. Wenn ein Mensch viele Stunden des Tages mit einer Aufgabe verbringt, möchte er einen Sinn in dieser Aufgabe sehen. Außerdem brauchen wir Abwechslung, denn wir langweilen uns schnell, wenn wir immer wieder das Gleiche tun müssen. Insbesondere dann, wenn die Arbeit insgesamt anspruchsvoll ist, aber hauptsächlich aus immer wiederkehrenden Tätigkeiten besteht.

Ständige Müdigkeit und Erschöpfung bei der Arbeit

Vor allem in höheren Positionen wird eigentlich gar nichts Greifbares mehr produziert. Aufgrund dieser einfachen Tatsache ist es gerade in vielen gut bezahlten Jobs schwierig, einen Sinn hinter den täglichen Aufgaben zu sehen. Stattdessen besteht der Tag viel zu oft aus einer endlosen Wiederholung der gleichen Abläufe. Kurz gesagt, Tätigkeiten, für die wir uns eigentlich niemals beworben haben. Wenn ein großer Teil der täglichen Aufgaben daraus besteht, Meetings vorzubereiten, an Meetings teilzunehmen und E-Mails abzuarbeiten, sind zwei Drittel des Arbeitstages vorbei, ehe man sich versieht. Selbstverständlich versuchen wir zwischendurch immer wieder, größere Projekte in Angriff zu nehmen und damit die eigentliche Aufgabe zu erfüllen. Doch das ist kaum möglich, wenn man gleichzeitig alle fünf Minuten eingehende Chat-Nachrichten und E-Mails beantwortet.

Vor allem Kreative leiden unter solchen Verwaltungsjobs. Denn sie wollen am Ende des Tages sagen können, dass sie etwas geschaffen haben. Und dennoch studieren viele von uns Betriebswirtschaft, statt Dichter, Schriftsteller, Florist oder Maler zu werden. Weil wir gutes Geld verdienen wollen, und uns der persönliche Status in der Gesellschaft wichtig ist. In der Tat erreichen viele dieses Ziel auch, bezahlen dafür aber lebenslang mit ständiger Müdigkeit und Erschöpfung.

Ständig müde und erschöpft statt entspannt gesund 

Übrigens fristen nicht nur wir selbst, sondern auch unser Essen ein Dasein in Schachteln. Somit trägt auch die typische westliche Ernährung sicherlich zu ständiger Müdigkeit und Erschöpfung bei. Zuerst wurde die frühere Vielfalt an Nahrungsmitteln durch eine Handvoll domestizierter Nutzpflanzen und Tiere ersetzt. Anschließend begann die Lebensmittelindustrie damit, Lebensmittel so stark zu verarbeiten, dass man das Original kaum noch erkennen kann. Beispielsweise würde kein Mensch aus einem Naturvolk auf die Idee kommen, dass ein Fischstäbchen essbar ist.

Gleichzeitig sind viele gesunde Bestandteile wie Vitamine und Ballaststoffe aus unserer Nahrung verschwunden. Stattdessen enthält sie Zutaten, deren Einsatz man bestenfalls als Langzeitexperiment am menschlichen Körper bezeichnen könnte. Zusammenfassend besteht modernes Convenience-Food aus Emulgatoren, Konservierungsstoffen und Zusatzstoffen, die nur ein Chemiker identifizieren kann. Nicht nur diese vielen unnatürlichen Zusatzstoffe, sondern auch der hohe Anteil an Fett und Zucker machen uns schlapp und müde.

Inzwischen erkennen immer mehr Menschen, dass diese Art der künstlichen Ernährung nicht gesund sein kann. Deshalb bevorzugen viele den ökologischen Landbau. Doch auch bei der gesunden Ernährung lauert eine Gefahr, die zu ständiger Müdigkeit und Erschöpfung beitragen kann. Denn wer sich mit gesunder Ernährung beschäftigt, driftet leicht in das andere Extrem ab. Wenn Essen und Einkaufen in Stress ausarten, nur weil zwanghaft einige Regeln befolgt werden, kann das fast so ungesund sein wie eine Ernährung mit Fertiggerichten. Im Großen und Ganzen sollte das Einkaufen, Kochen und Essen in einem idealen Leben Spaß machen und nicht zur Qual werden.

Keine Zeit für uns selbst

Ständige Müdigkeit und Erschöpfung haben nicht nur körperliche, sondern vor allem auch psychische Ursachen. Aus diesem Grund ist der chronische Stress, dem viele ausgesetzt sind, ein Todesurteil für das ideale Leben. Denn in einem idealen Leben wären wir voller Kraft und Energie, statt ständig müde und erschöpft zu sein. Wir hätten nämlich nicht nur sinnvolle Aufgaben, sondern auch Zeit und Muße zur Entspannung.

Stattdessen leben wir in einer unglaublich hektischen Welt, in der wir ständig allen möglichen Reizen ausgesetzt sind und nur wenig im Moment leben. Denn egal, was wir tun, wir hetzen meist von einer Aktivität zur nächsten. Außerdem gibt es irgendwie immer etwas zu tun, das nicht mit dem übereinstimmt, was wir gerade tun. Zum Beispiel lesen wir ein Buch und denken gleichzeitig darüber nach, ob wir nicht stattdessen Unkraut jäten oder das Auto waschen sollen. Folglich fällt es uns schwer, uns voll auf das zu konzentrieren, was wir gerade tun, und es zu genießen. Ständig sind unsere Gedanken bei ganz anderen Dingen, bei der nächsten Aufgabe oder immer noch bei der Arbeit, was auch immer wir gerade tun.

Dabei ist unser größtes Problem, dass wir nie gelernt haben, damit umzugehen. Stattdessen schummeln wir uns irgendwie durch und verdrängen Dinge, die wir eigentlich tun sollten. Aber irgendwann ist das Maß voll und wir brechen erschöpft zusammen und können uns zu nichts mehr motivieren. Allerdings hat dieser Zusammenbruch nichts mit bewusster Entspannung zu tun, weshalb er auf Dauer keine beruhigende Wirkung hat. Denn was uns wirklich fehlt, ist Zeit für uns selbst. Und zwar wertvolle Zeit, die wir nutzen können, um an uns zu arbeiten, neue Dinge zu lernen, auch wenn sie keinem bestimmten Zweck dienen, oder einfach bei einem Spaziergang die frische Luft und die Natur zu genießen, ohne dabei an Aufgaben und Probleme zu denken.

Ständige Müdigkeit und Erschöpfung – Muss das Leben wirklich so sein?

Für uns ist dieses Leben Normalität, denn wir kennen es nicht anders und halten ständige Müdigkeit und Erschöpfung deshalb für alltäglich. Daher merken wir gar nicht, wie überarbeitet wir sind und welchem Stress wir uns täglich aussetzen. Darüber hinaus denken wir selten darüber nach, ob unser Leben wirklich so ist, wie wir es uns wünschen, oder ob wir nur die Erwartungen anderer erfüllen, ohne selbst glücklich zu sein.

Erst wenn äußere Umstände uns dazu zwingen, beginnt die Veränderung. Häufig sind diese äußeren Umstände ernsthafte gesundheitliche Probleme wie ein Herzinfarkt, ein Schlaganfall, eine Krebserkrankung oder auch ein Unfall, der zu körperlichen Einschränkungen führt. Kurz gesagt, alles, was einen Menschen plötzlich aus seinem gewohnten Leben herausreißt und ihn zwingt, in sich selbst zu gehen. Plötzlich beginnt dieser Mensch, sein Leben neu auszurichten.

Work with me

Was aber spricht dagegen, nicht auf einen Schicksalsschlag zu warten, sondern sich jetzt sofort aus dem Hamsterrad zu befreien und sich neu zu orientieren? Was wäre, wenn du ein wesentlich interessanteres, freieres, selbstbestimmtes Leben führen könntest, anstatt nur den Regeln der Gesellschaft, den eigenen Schwächen und den Wünschen der Wirtschaft zu folgen? Wenn du deine Flügel ausbreiten und all deine Möglichkeiten, Wünsche und Träume erkunden möchtest, helfe ich dir gern, dein Ziel sicher zu erreichen.

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