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Über Dich

Hamsterrad versus Work-Life-Balance

Obwohl ich dich noch nicht persönlich kenne, denke ich trotzdem, dass ich schon ein paar Dinge über dich weiß. Und zwar deshalb, weil wir uns in vielen Dingen ähnlich sind und ich in der gleichen Situation war wie du.

Du bist fleißig und erfolgreich, aber trotzdem nicht so ganz zufrieden mit deinem Leben. Wenn ich dich fragen würde, wie glücklich du mit deinem Job und deinem Leben bist, auf einer Skala von 1 bis 100, dann würde dein Wert wahrscheinlich irgendwo zwischen 40 und 60 liegen.

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Table of Contents

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Warum bist du nicht einfach glücklich?

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Permanent überlastet am Arbeitsplatz

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Ist das noch Stress oder stehst du schon kurz vor dem Burnout?

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Wie glücklich bist du wirklich?

Warum bist du nicht einfach glücklich?

Meistens denkst du nicht groß darüber nach, sondern „funktionierst“ einfach. Aber manchmal fragst du dich, warum du nicht einfach glücklich bist. Denn eigentlich hättest du jeden Grund dazu.

Zuerst hast du deine Ausbildung oder dein Studium erfolgreich abgeschlossen, und das schon vor langer Zeit. Danach hast du dir mit viel Ehrgeiz und Motivation einen Job erarbeitet, der nicht nur gut bezahlt ist, sondern auch ein gewisses Prestige mit sich bringt. Jetzt wohnst du seit vielen Jahren komfortabel, besitzt ein Auto ohne Dellen und Altersringe und kannst dir schöne Reisen leisten, ohne die Altersvorsorge angreifen zu müssen. Außerdem geht es dir finanziell gut. Wenn du dir zum Beispiel Dinge im Wert von weniger als 200 Euro kaufst, musst du nicht erst lange überlegen, ob du dir das überhaupt leisten kannst.

Zusammenfassend, lebst du ein gutes und komfortables Leben. Sicherlich wären viele andere Menschen gern an deiner Stelle. Doch warum zum Teufel bist du dann nicht hundert Prozent glücklich? Denn nach den Maßstäben unserer Gesellschaft müsstest du es sein.

Natürlich bist du nicht ständig unglücklich. Manchmal hast du in der Tat Momente der Zufriedenheit. Wenn dich ein spannender Film oder eine Serie fesselt oder du am PC sitzt und in einer virtuellen Umgebung heldenhafte Taten vollbringst, bist du glücklich. Wenn du einen Abend mit deinen Freunden verbringst, fühlst du dich wieder jung. In deiner Freizeit fotografierst oder malst du gern, liebst das Lesen, gehst gern auf eine Whisky- oder Weinprobe, hast eine kleine Werkstatt im Keller oder flitzt an sonnigen Tagen mit dem Mountain Bike durch die Gegend.

Spaß!
Freizeit!
Lebensfreude!

Hamsterrad versus Work-Life-Balance

Laut deiner Zeiterfassung müsstest du eine gute Work-Life-Balance haben. Aber in Wirklichkeit fühlt es sich für dich nicht so an. Denn du würdest so gern öfter Dinge tun, die dir Spaß machen. Doch leider hast du dafür immer zu wenig Zeit. Über dem Versuch, deinen Job gut zu machen und gleichzeitig deinen privaten Verpflichtungen nachzukommen, vergeht ein Tag und ein Wochenende nach dem anderen. Gleichzeitig bleibt für Hobbys, Entspannung und Zeit für dich selbst kaum eine Stunde übrig. Kurz gesagt, du rotierst im Hamsterrad.

ein Mann tritt seinen Aktenkoffer

Nichtsdestotrotz würdest du nicht direkt behaupten, unglücklich im Job zu sein. Aber dein Job ist meistens sehr anstrengend und psychisch belastend. Entsprechend häufig raubt er dir den Schlaf und die Lebensenergie. Eine Besserung ist aber leider nicht in Sicht, im Gegenteil. Der Trend zeigt sogar, dass die Anzahl der Mitarbeiter in allen Branchen und Bereichen sinkt, während die Übriggebliebenen ein immer höheres Arbeitspensum bewältigen müssen. Trotzdem möchtest du gut und kompetent im Job sein, deshalb machst du oft Überstunden, um wenigstens einen Teil deiner Aufgaben erledigen zu können. Aber jeder Ansatz von Zeitmanagement und Priorisierung scheitert kläglich an der Masse von operativen und administrativen Aufgaben.

Permanent überlastet am Arbeitsplatz

Von Zeit zu Zeit drängt sich dir der Gedanke auf, dass du nicht mehr so gut deinen Job bist, wie du es einmal warst. Der Grund dafür ist die schiere Masse an täglichen, relativ belanglosen Aufgaben. Sie erlaubt es dir nicht, dich um die wichtigen Dinge zu kümmern. Obwohl du jede Menge Zeit in der Arbeit verbringst, schaffst du es nicht, deine eigentlichen Aufgaben zu erledigen. In Folge dessen fühlst du dich permanent überlastet, ausgelaugt und kraftlos.

In Wahrheit liegt es nicht an dir oder deiner Motivation, dass das nicht klappt. Denn auch die Kollegen um dich herum kämpfen mit demselben Problem. Der ganz normale Arbeitsalltag besteht aus Meetings, Meetings und noch mehr Meetings. Für diese Meetings klickst du mehr oder weniger lustlos PowerPoint Folien zusammen oder bereitest eine Analyse mit Excel vor. In den kurzen Zeitblöcken dazwischen versuchst du, deine E-Mails aufzuarbeiten, obwohl du den Boden deiner Inbox schon lange nicht mehr gesehen hast. Nach der Arbeit fragst du dich oft:

„Was habe ich heute eigentlich den ganzen Tag getan?“.

 Ein- oder zweimal pro Jahr denkst du darüber nach, den Job zu wechseln. Doch wenn du die Stellenanzeigen durchliest, kommen dir immer wieder Zweifel, ob das der richtige Schritt für dich ist. Schließlich bedeutet ein neuer Job in der Regel nicht weniger, sondern sogar noch mehr Stress. An der Stelle hörst du auf, darüber nachzudenken, und bleibst in deinem Job, denn eigentlich ist er ja gar nicht so übel.

Immer wenn der Stress unerträglich wird, träumst du davon, den Job hinzuwerfen und Gärtner oder Bäcker zu werden. Oder du planst die Auswanderung auf eine einsame Insel mit Strand und Sonne, um ein bescheidenes, aber ruhiges Leben zu führen. Aber dann verdrängst du den Gedanken schnell wieder und denkst „Das ist bestimmt nur die Midlife Crisis“.

Ist das noch Stress oder stehst du schon kurz vor dem Burnout?

An manchen Tagen bist du dir sicher, ganz kurz vor einem Burnout zu stehen.

Tafel mit Beschriftung"I can't believe it" - Monday again

Du weißt natürlich, dass du Entspannung brauchst. Du würdest ja gern öfter mal abschalten. Doch dein Job lässt es nicht zu. Wenn er dich nicht physisch am Arbeitsplatz festhält, dann hat er zumindest deine Gedanken in Geiselhaft genommen. Falls du im Home-Office arbeitest, empfindest du es zwar einerseits als Win-Win-Situation, andererseits wirkt sich aber auch das Work-Life-Blending negativ auf deine Fähigkeit zum Abschalten aus. Denn das gesamte Equipment steht oder liegt zuhause auf dem Schreibtisch. Deshalb ist die Versuchung einfach zu groß, den Rechner noch einmal kurz hochzufahren oder kurz auf dem Handy die E-Mails aus der Arbeit zu checken.

In Folge dessen dreht sich auch am Wochenende und nach Feierabend alles um deine Arbeit. Wenn es nicht gerade die Arbeit ist, dann die tausend kleinen Dinge, die außerhalb des Jobs zu tun sind. Am Sonntag graut dir bereits vor dem Montag, denn du fühlst dich nicht erholt und hast keine Lust zu arbeiten.

Auf Stress reagierst du in letzter Zeit immer empfindlicher und regst dich noch tagelang über Kleinigkeiten auf. Darüber hinaus häufen sich die Anzeichen, dass es um deine Gesundheit nicht zum Besten steht. Du bist körperlich nicht mehr so fit wie früher, und auch dein Arzt meldet erste Bedenken wegen deines hohen Blutdrucks oder deiner Rückenschmerzen an. Oder du sitzt ganz ruhig auf dem Sofa und bekommst plötzlich Herzrasen. Dann googelst du deine Symptome und landest immer wieder bei den Themen Burnout und Herzinfarkt. In dem Moment hast du Angst und nimmst dir vor, etwas mehr auf deine Gesundheit zu achten. Meistens klappt das aber nicht sehr lange.

Wie glücklich bist du wirklich?

Vorher habe ich dich gefragt, wie glücklich du mit deinem Job und deinem Leben bist, auf einer Skala von 1 bis 100. Dazu würde ich dir gern drei weitere Fragen stellen:

woman dancing on the street

Warum war dieser Wert nicht bei 100 oder wenigstens 80?

Wann hast du dich das letzte Mal einhundert Prozent lebendig und voller Elan und Lebensfreude gefühlt?

Wann hast du dich zum letzten Mal beim Aufwachen auf den vor dir liegenden Tag gefreut?

Wenn du dich daran kaum mehr erinnern kannst, wird es Zeit, etwas dagegen zu tun.

Geh den ersten Schritt gleich heute und bestelle dir mein kostenloses mini-E-Book „Das wird DEIN Wochenende„. Für ein Wochenende ohne Stress und Gedanken an den Job.

Katrin Zahnweh

Das Leben muss nicht "so sein". Es kann genau so sein wie du es dir wünschst! Meine Mission ist es, dir bei der Verwirklichung zu helfen.

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